Biografie

Alexander Hülshoff

Cellist


Alexander Hülshoff hat sich auf Konzertpodien weltweit als einer der renommiertesten Cellisten etabliert. Seine große Ausdruckskraft und sein kraftvoller, warmer und nuancenreicher Ton zeichnen sein Spiel aus. Sie werden vom Publikum wie von musikalischen Partnern gleichermaßen geschätzt und sind seine herausragenden Merkmale auf den Konzertpodien der Welt. Als Solist ist er zu Gast bei deutschen und internationalen Orchestern wie z. B. der Deutschen Radiophilharmonie, der Deutschen Staatsphilharmonie, den Brünner Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, dem Orquesta Sinfonica de Cordoba, dem Orquesta Ciudad de Granada, Tel Aviv Soloist Ensemble und dem Limburg Symfonie Orkest Maastricht.
Seine Konzertreisen führen ihn regelmäßig in das europäische Ausland, den nahen und den fernen Osten sowie nach Russland und Nord- wie Südamerika.
Die Kammermusik nimmt in seinen Auftritten und Einspielungen einen zentralen Platz ein, als Cellist des Trio Bamberg und im Zusammenspiel mit zahlreichen Kollegen wie etwa Friedemann Eichhorn, Hagai Shaham, Vadim Gluzman, dem Fine Arts Quartett, Gil Sharon, Rainer Honeck, Boris Garlitsky, Christopher Hinterhuber und Roland Krüger. Mit ihnen konzertiert er in berühmten Sälen wie der Berliner Philharmonie, dem Concertgebouw Amsterdam, De Doelen in Rotterdam und der Wigmore Hall in London. Er gastierte beim Schleswig Holstein Festival, den Berliner Festwochen, dem Enescu Festival, Kfar Blum/Israel, dem Klassik Musikfest Mühlviertel und dem Amadéo Festival.
Alexander Hülshoff ist Initiator und künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Kloster Kamp und ist künstlerischer Leiter der Villa Musica, eine Stiftung des Landes Rheinland Pfalz und des Südwestrundfunks.
Zahlreiche CDs dokumentieren seine musikalische Bandbreite, unter anderem mit Werken von Brahms, Beethoven, Schubert, Schostakowitsch, Bloch, Servais u.a. Erschienen sind die Aufnahmen bei Novalis, Naxos, Musicaphon, Brillant und VDM musical treasures.
1997 wurde Alexander Hülshoff als Professor für Violoncello an die Folkwang Universität der Künste berufen. Seine wichtigsten Lehrer waren Martin Ostertag und Lynn Harrell. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern, geboren 2002 und 2006, in Köln.
Sein Interesse ist es auch, vergessene und verloren gegangene musikalische Schätze zu heben, so wie zum Beispiel das Cellokonzert von Friedrich Gernsheim, die Werke Robert Kahns und die Werke von François Adrien Servais.